IP Type — legt fest, ob das Testpaket als IPv4 oder IPv6 erzeugt wird. Muss zum Adresstyp von Quelle und Ziel passen.
Traffic Type — Unicast prüft den Pfad zu genau einem Ziel (der Normalfall). Broadcast und Multicast stellen Verkehr an ein ganzes Segment bzw. eine Gruppe nach und verlangen entsprechend andere Zielangaben.
Protocol Type — bestimmt den Paketkopf und damit, welche Zusatzfelder erscheinen. ICMP eignet sich für reine Erreichbarkeit (das Äquivalent zum Ping). TCP/UDP testen einen konkreten Dienst über Ports und decken damit auch portbezogene Distributed-Firewall-Regeln auf. ARP, DHCP und DNS prüfen Layer-2- und Infrastrukturdienste — bei ARP entfällt der Traffic Type, weil ARP auf Layer 2 arbeitet.
ICMP ID / Sequence — Kennfelder des ICMP-Echos. In der Regel bleiben sie auf 0; unterschiedliche Werte helfen nur, mehrere parallele Traces auseinanderzuhalten.
Source / Destination Port + TCP Flags — der Zielport wählt den Dienst (z. B. 443 für HTTPS). Mit dem Flag SYN wird der Verbindungsaufbau nachgestellt, sodass sichtbar wird, ob die Distributed Firewall den Handshake auf diesem Port überhaupt zulässt.
Source / Destination Port — bei UDP genügt die Portangabe; getestet wird, ob der verbindungslose Verkehr zum Ziel zugestellt würde (z. B. 53 für DNS, 123 für NTP).
ARP OP Code — Request oder Reply. Damit lässt sich die Adressauflösung auf Layer 2 prüfen, etwa wenn eine VM ihren Nachbarn nicht findet.
DHCP OP Code — Boot Request oder Boot Reply. Nützlich, um den Weg von DHCP-Verkehr zum Server bzw. Relay nachzuvollziehen.
Domain name/IP + Message Type — trägt den aufzulösenden Namen und die Art der DNS-Nachricht (Query oder Response). Prüft, ob DNS-Anfragen den Server erreichen.